Biotechnologie

Mit Biologie und Technik die Natur besser verstehen

Die Algenbiotechnologie bietet den grundsätzlichen Vorteil, dass die Ausnutzung des Sonnenlichts im Organismus bis zu 5-fach effizienter erfolgt, als z.B.: bei den Landpflanzen, Mais oder Raps. Darüber hinaus ist es von ökologischem Vorteil, dass eine Algenanzucht im geschlossenen Container-System auch in wasserarmen Gebieten erfolgen kann. Ein intensiver Einsatz von Insektiziden oder Herbiziden bzw. von Dünger ist nicht notwendig. Damit besteht die Möglichkeit, ohne Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion, Biomassegewinnung zu erzielen. Von ökonomischer Bedeutung ist die Tatsache, dass Algen als nachwachsender Rohstoff die Lücke zwischen Lebensmittel- und Energiemarkt füllen.

Zusammen mit der Unterstützung von Bio AG (Arbeitsbereich des Instituts für Biotechnologie und Lebensmitteltechnik der Universität Karlsruhe) möchten wir die biologische Seite der Algenbiotechnologie, das heißt, das Instrument Alge besser bzw. eindeutiger mit der technischen Seite verknüpfen. Dazu gehört es, das Wissen über die grundsätzlichen Mechanismen der Photosynthese in quantitative Kinetiken der unterschiedlichen Algen zu übersetzen. Es sollen Bioreaktoren entwickelt werden, die mit geringen Investitionskosten und geringen Mengen für Hilfsenergie auskommen und trotzdem hoch intensiv arbeiten. Insgesamt bietet das Feld gute Entwicklungschancen für technische Anpassungen, die dann schlussendlich auch zur Effizienzsteigerung in den verschiedenen Bereichen führen können.

Das Einsatzgebiet großtechnisch produzierter Algen ist im Moment auf die Bereiche Lebensmittel- und Nahrungsergänzung fokussiert. So werden z.B. die Algen der Gattung Chlorella aufgrund ihres hohen Proteingehalts, sowie ihres Gehalts an ungesättigten Fettsäuren geschätzt. Darüber hinaus beinhaltet Chlorella einen hohen Anteil an Vitaminen der Gruppe B und Carotinoide, die in der Lebensmitteltechnologie Verwendung finden. Die Spirulina Alge ist für ihre Vitalstoffvielfalt ebenso bekannt wie für ihren hohen Chlorophyllanteil. Ihr Proteingehalt von bis zu 70 Prozent - in Verbindung mit der enorm hohen Bioverfügbarkeit ihrer Vital-und Nährstoffe - ist beeindruckend.

So wundert es nicht, dass die regelmäßige Einnahme der zudem basischen Algen eine überragend positive Wirkung zeigt und die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder aktiviert.

Sie haben Interesse an:

  • Biozertifizierte Algenbiomasse, Spirulina und Chlorella in Pulver-, Kapsel- oder Tablettenform;
  • Vermarktung eigener Produkte;
  • Herstellung und Weiterentwicklung von Anlagenkonfigurationen, Optimierung der Biomasseproduktivität;
  • Prozessentwicklung neuer Stämme und Medien;
  • Implementierung von neuen, innovativen Photobioreaktoren oder Technologien;

Wir bieten Ihnen unser Know-How an und freuen uns, Sie auf dem Weg zum Erfolg Ihres Projektes zu begleiten.

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Wir freuen uns Ihnen bei allen anfallenden Fragen behilflich sein zu dürfen.